Über NTGBA

Computer- und Videospiele sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Formel „Computerspiele als Kulturgut“ drängt sich für manche prätentiös auf, für andere klingt sie verheißungsvoll und verspricht dem liebgewonnenen Medium ein Potenzial an neuen Perspektiven. Zugleich sind digitale Spiele aber auch ein Massenmedium, welches sich Unterhaltung, Mainstream und Konsumgut auf das Etikett schreibt. Das Internet bietet eine vielfältige Plattform für die Auseinandersetzung mit Spielen – jeder Spieler und jede Spielerin hat eine Meinung, schreiben diese in Foren und Blogs, sprechen sie in Videos und Podcasts aus. Wenn ein Spiel erscheint, dann oft mit den Begleiterscheinungen des „Hype“ – Es zählen nur: News, News, News.

Braucht es also noch einen Blog der sich mit digitalen Spielen beschäftigt?

Wir sagen: Ja! Es braucht mehr Texte über digitale Spiele, die den Hype und die Geschwindigkeit der Berichterstattung ein wenig drosseln. An dieser Stelle sollen keine News und Guides verbreitet werden, hierzu finden sich genug Anlaufstellen. Dieser Blog soll hingegen einen Ort darstellen, auf dem sich für die Spiele und für all die Sachen die mit diesen in Verbindung stehen Zeit genommen wird. Ein Spiel sollte nicht nur eine Woche nach Release noch im Gespräch sein, sondern wenn es uns beschäftigt, darüber hinaus diskutiert werden.

Hier sollen Texte zu lesen sein, die digitale Spiele mehr schätzen, als dies eine einzelne Clickbait-News jemals tun könnte. Es soll sich Zeit und Platz genommen werden, den es braucht, um über Spiele zu schreiben. Wir alle dürfen für kurze Zeit gehyped sein – bald darauf sollten wir uns aber bemühen, uns als Spieler*innen und die Spiele wieder reflektierter zu betrachten.

Kurzum – das digitale Spiel ist ein kulturelles Medium. Dieser Blog versteht sich als Beitrag, um dieser Erkenntnis gerecht zu werden: Über Spiele zu schreiben, zu diskutieren, zu streiten und diese zu analysieren, zielt nicht darauf ab Spiele als das unbeschwerte Hobby zu entzaubern, sondern vielmehr für alle Spielenden gewinnbringend aufzuwerten.


Jan EikenbuschAutoren_Jan (2)

Da Jan auf dem Konsolenauge blind ist, hat er das Gefühl einiges an Exklusivtiteln verpasst zu haben. Diese Lücke versucht er im Gegenzug damit zu kompensieren, dass er seine Regale, neben Büchern, mit Computerspielen füllt. Wie jeder weiß, werden sich Downloads und Steam, dank des schleppenden Netzausbaus in Deutschland, ja sowieso nicht durchsetzen. Spätestens seit Gothic sind Computerspiele für ihn nicht mehr wegzudenken. Jenseits der magischen Barriere studierte er Germanistik und gründete im Sommer 2016 Not That Games Blog Again.

„Ah second player! It’s good to have you on board. I guarantee you can’t do any worse than the person who came before you.“
The Stanley Parable

E-Mail: jan[at]notthatgamesblogagain.de

Susanne Becker

Für Sanne begann alles mit einer Playstation 1 und Barbie Explorer. Aber so wirklich erst mit der Final Fantasy-Reihe, welche nicht nur ihre Liebe zu Spielen prägte, sondern auch dazu inspirierte, selbst kreativ zu schreiben. Ihr Public History Studium sensibilisiert sie für Geschichtsdarstellungen in der Öffentlichkeit. Feminismus ist ihr ein persönliches Anliegen, und sie sieht gerade in der Videospiel-Branche noch Verbesserungsmöglichkeiten. Sanne bloggt auch über Bücher, nämlich auf derpapierplanet.de und manchmal auch über alles andere, was ihr durch den Kopf geht.

Jannik Keindorf

Jannik hat die bunte Gaming-Landschaft zunächst lange von außen verfolgt, ohne selbst bei den wirklich spannenden Titeln die Maus oder den Controller in der Hand zu halten – erst seit kurzem ist er zum stolzen Konsolenspieler geworden und hat seine Steam-Bibliothek ausgebaut. Die Spiele, die ihn als Kind begeistern konnten, sind vermutlich kaum jemandem ein Begriff; er wagt daher den zeitlichen Sprung nach vorne und setzt das wirklich prägende Erlebnis bei Amnesia: The Dark Descent an, einem Spiel, dass ihn nicht nur zum aufmerksamen Let’s Play-Zuschauer machte, sondern auch sein Interesse an Game Design, vor allem in den Bereichen Story-Telling und Immersion, weckte. Entsprechend eng verbunden ist er mit dem Horror-Genre, begeistert sich aber grundsätzlich für Adventures, Platformer und so ziemlich jedes Indie-Spiel mit einer inspirierenden Grafik. Wenn er nicht gerade zockt oder schreibt, ist er mit seinem Geschichts- und Philosophiestudium genügend ausgelastet.

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