Fünf unheimliche Spiele für den Oktober

Eigener Screenshot aus Amnesia: The Dark Descent (2010), Frictional Games

Wenn die Tage im Oktober langsam grauer werden und es draußen stürmt, fühlt man sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Damit es aber nicht allzu behaglich wird, geht nichts über gruselige Unterhaltung. Zur Herbstzeit gehören eben auch die Dunkelheit, Gespenstergeschichten und unheimliche Orte. Videospiele sind vielleicht am besten dafür geeignet, diese Atmosphäre zu transportieren, da sie eine stärkere Immersion aufbauen können als Filme oder Literatur. Allen, die sich auf Halloween vorbereiten und die düstere Stimmung voll auskosten möchten, seien hier deswegen fünf Titel besonders ans Herz gelegt – sei es, um es nur ein bisschen zu kitzeln oder gleich das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Ich habe versucht, eine möglichst vielseitige Mischung zusammenzustellen, die sich an Topoi klassischer Horrorgeschichten orientiert: dem Geisterhaus, dem finsteren Wald, dem dunklen Schloss, der verlassenen Schule – und dem völlig Unbekannten. Unheimliche Geschichten mit mal mehr, mal weniger Brutalität, in 3rd oder 1st Person – für jede*n sollte hoffentlich etwas dabei sein. Viel Spaß beim Gruseln!

Im Geisterhaus: White Night

Eigener Screenshot aus White Night (2010), OSome Studio/Activision

»Als die Türen sich öffneten, schien das Haus auf meine Gegenwart zu reagieren.
Es roch hier wie… ein in die Enge getriebenes Tier.
Der Geruch von Angst.«

Boston, 1938. Amerika leidet unter einer Wirtschaftskrise, der Great Depression. Nach einem weiteren tristen, eintönigen Tag in der Bar macht sich ein einsamer Mann auf den Weg nach Hause. Die Nacht ist finster und es fällt ihm schwer, der Straße zu folgen. Plötzlich läuft eine weiß gekleidete Frau direkt vor sein Auto. Er kommt von der Straße ab – der Wagen übersteht den Aufprall nicht, der Mann steigt verletzt und panisch aus. Er sucht nach der Frau, in der Angst, sie überfahren zu haben, doch niemand und nichts ist zu sehen. Die einzige Zuflucht scheint ein nahegelegenes, nicht gerade einladend wirkendes Anwesen zu sein. Auf der Suche nach Hilfe betritt der Mann das Haus – noch nicht ahnend, dass diese Nacht sein Leben verändern wird.

Was das Horror-Setting betrifft, geht es fast nicht klassischer als White Night. In der Tat basiert das Spiel auf zahlreichen Klischees, zieht einen jedoch gleichzeitig unaufhaltsam in seinen Bann: die Geschichte wird auf solch schockierende Weise erzählt und das Haus ist in allen Räumen, Ecken und Winkeln so schaurig-schön inszeniert, dass man dem, was passiert ist, unbedingt auf den Grund gehen möchte. Ich dachte dabei lange Zeit, dass ich einen Detektiv spielen würde, dabei kommt der Hintergrund unseres Protagonisten überhaupt nicht zur Sprache. Das Spiel trifft die Ästhetik der 30er Jahre einfach perfekt. Der größte Pluspunkt ist zweifellos die stilistische Inszenierung: in glorreichem schwarz-weiß gehalten, klingt durch fixierte Kamera-Einstellungen ein Film Noir-Stil an. Ebenfalls hervorzuheben ist das Sound-Design: jeder ächzende Balken lässt einen den Atem anhalten, die Musik wird spannungsvoll eingesetzt und die Schreie der Geister gehen jedes Mal durch Mark und Bein. Dem Spiel hätte einzig ein wenig mehr Abwechslung im Design der Geister geholfen, storytechnisch ist das ganze jedoch wunderbar verankert. Auch die Navigation fällt aufgrund der fixierten Blickwinkel manchmal schwer, was zu Recht oft kritisiert wurde. Die Handlung ist jedoch packend und das Spiel mit Licht und Schatten (weiß und schwarz), das, was White Night ausmacht. Man klammert sich gemeinsam mit dem wunderbar düsteren, grüblerischen und verwirrten Protagonisten an das letzte Streichholz, denn auf keinen Fall darf es im Haus dunkel werden. Wenn es jedoch ausgeht und man verzweifelt nach der nächsten Lichtquelle sucht, dabei von pulsierenden Trommeln unter Druck gesetzt, kann man dieser Erzählung über Schuld und Vergebung, psychischen und familiären Verfall kaum noch entgehen.

White Night | OSome Studio/Activision | 2015
Plattformen: PC, Mac, Linux, PlayStation 4, Xbox One,
Nintendo Switch, Android & iOS

Bei Nacht in der Schule: Detention

Eigener Screenshot aus Detention (2017), Red Candle Games

»Der Jugend wird selten überhaupt eine Wahl gelassen.
Sie wird zerrieben und zerdrückt, bis ihre Unschuld vergeht.«

Nach einem anstrengenden Schultag erwacht Wei Chung Ting in seinem Klassenraum, ohne zu wissen, wann und warum er eingeschlafen ist und wo alle anderen sind. Es ist Nacht, ein Taifun zieht herauf; und auf seiner Suche nach einem Weg vom Schulgelände stellt er fest, dass er nicht allein ist. Fang Ray Shin ist in der Aula aufgewacht, ebenfalls ohne eine Erinnerung daran, was geschehen ist und wieso sie in der Schule zurückgelassen wurde. Die beiden entschließen sich dazu, die Nacht im Klassenzimmer zu verbringen. Nachdem Wei jedoch losgeht, um nach dem Schultelefon zu suchen, erwacht Ray erneut im Auditorium – neben seiner Leiche. Und ihr Albtraum beginnt damit erst…

Was bei Nacht in unseren öffentlichen, labyrinth-artigen Einrichtungen vor sich geht, ist Stoff vieler Erzählungen, vom Abenteuer bis zum Horror-Genre. Denn die sterilen Betonbauten der modernen Welt zeugen auch von Einsamkeit, wenn sie ihre Funktion am Ende eines Tages erfüllt haben und niemand mehr vor Ort ist. Wer durch diese charakterlosen Gänge geistert, muss auf der Suche nach sich selbst verloren gegangen sein. Das ist der Kern von Detention: Ray durchlebt in der verfallenen Schule die folgenschweren Entscheidungen ihrer Jugend in der taiwanesischen Gesellschaft der 60er Jahre. Unter dem sogenannten Weißen Terror Chiang kai-scheks werden Oppositionelle und Regierungsgegner unterdrückt, und Rays familiäres wie schulisches Umfeld wird in die Konflikte hineingezogen. Detention ist der Albtraum einer Jugendlichen, die sich in einem viel zu jungen Alter einer unvermeidbaren Tragödie gegenübersieht, in deren Angesicht sie die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht erkennen kann. Diese sehr ergreifende Geschichte untermalt das Spiel dabei mit einer bedrückenden Atmosphäre: von den kargen, verfallenen Schulgängen bis zu psychedelischen Szenerien in der zweiten Hälfte des Spiels ist alles mit einem eher zurückhaltenden Horror inszeniert, der jedoch sehr pointiert eingesetzt wird. Es gibt einige wohldurchdachte und exzellent platzierte Jumpscares, und einige blutige Bilder sind definitiv nichts für schwache Nerven. Was jedoch weitaus mehr schockiert, und einen desolat und hoffnungs­los zurücklässt, ist die Machtlosigkeit angesichts des Geschehens. Detention ist ein hervorragendes Spiel, das einem einerseits Aspekte der Geschichte und Kultur eines Landes nahebringt, über das wir hier viel zu wenig wissen, in der sehr menschlichen und moralischen Erzählung aber andererseits universell geltende Konzepte zum Ausdruck bringt.

Detention | Red Candle Games | 2017
Plattformen: PC, Mac, Linux, PlayStation 4, Nintendo Switch, Android

Am völlig falschen Ort: SOMA

Eigener Screenshot aus SOMA (2015), Frictional Games

»Wissen Sie, was am Sterben beschissen ist? […]
Alles, was bis jetzt passiert ist, hat mein Leben viel echter gemacht.
Ich begann über all die Dinge nachzudenken, die ich noch unternehmen wollte.
Ich hatte mich noch nie so sehr gefreut, am Leben zu sein!
Diese ganze verschwendete Hoffnung.«

Simon Jarrett ist krank. Von einem schweren Autounfall, bei dem seine Freundin Ashley starb, trug er einen Hirnschaden davon – seine Lebenserwartung beläuft sich nur noch auf wenige Monate. So lässt er sich auf das Projekt zweier junger Nachwuchswissenschaftler ein, die sein Gehirn über einen Scan rekonstruieren wollen. Alles scheint nach Plan zu laufen – bis sich Simon nach dem Scan auf einmal an einem völlig anderen Ort wiederfindet: vollkommen allein in einem seltsamen For­schungs­komplex auf dem Grund des Ozeans.

Allein und verlassen, an einem völlig falschen und unbekannten Ort zu sein, ohne zu wissen, wo man hingehen kann und wo man Hilfe finden wird – schon als Kind kennt man diese Urangst. Was jedoch ist, wenn wir uns an einem solchen Ort noch nicht einmal mehr unserer eigenen Identität sicher sein können? SOMA ist ein Meisterwerk, dass alle, die das Potenzial digitaler Spiele für anspruchsvolles Storytelling und die Diskussion hochkomplexer Themen und philosophischer Fragen anzweifeln, eines Besseren belehren wird. Das Spiel stellt die Frage, was der Kern unserer Menschlichkeit ist, was den Menschen als Menschen ausmacht. Es geht aber auch um existentielle Ängste, um Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit angesichts unserer eigenen Vergänglichkeit; und darum, was überhaupt der Sinn unserer Existenz ist. Der Horror, den SOMA bietet, ist dementsprechend nicht auf Jumpscares oder explizite Gewalt fokussiert, sondern auf einer ganz anderen Ebene angesiedelt: man könnte ihn als eine tiefe Verzweiflung und Furcht, die aus der Tragik der Geschichte und ihres Settings entsteht, beschreiben. Das Spiel ist deswegen auch nicht leicht zu kategorisieren, es entzieht sich einem eindeutigen Genre-Tag. Natürlich ist jede Szene, in der man mit deformierten Monstern konfrontiert wird, absolut nervenaufreibend (zumal alle unterschiedlich gestaltet sind und stets eine neue Herausforderung bieten: während man einige nicht ansehen darf, reagieren andere auf Bewegung oder Geräusche, und können sogar das Ein- und Ausschalten der Taschenlampe hören) – doch es gibt auch die Möglichkeit, diese Verfolgungsjagden auszuschalten und sich ganz auf die Geschichte zu fokussieren. Spätestens dann wird deutlich, dass die bedrückende Atmosphäre, eine Kombination aus immer neuen schaurigen Orten, fantastischem Sound-Design und einem überragenden Soundtrack, den Kern des Spiels ausmacht. Es ist diese Zusammenführung aus Atmosphäre und unglaublich komplexer und tief bewegender Geschichte, die mich das Spiel allen Leser*innen uneingeschränkt empfehlen lässt. Jedes Spiel auf dieser Liste ist ein Beispiel für gelungenes Storytelling, doch SOMA übertrifft alle anderen – an Ideen, Tiefe, Charakteren, Synchronisation, Emotionalität… Wer noch nie bei einem Spiel bittere Tränen geweint hat, tut es spätestens hier.

SOMA | Frictional Games | 2015
Plattformen: PC, Mac, Linux, PlayStation 4, Xbox One

Im finsteren Wald: Limbo

Eigener Screenshot aus LIMBO (2010), Playdead

»…«

Ungewiss über das Schicksal seiner Schwester, betritt ein Junge LIMBO.

Mehr Kontext gibt es nicht – und wer diese kurze Beschreibung der Entwickler nicht gelesen hat, weiß sogar überhaupt nicht, worum es gehen soll. Man erwacht in einem finsteren, schwarz-weißen Wald, ohne einen einzigen Hinweis darauf, wie man hierhergekommen ist oder was man tun soll. Es ist unsere Sidescroller-Intuition, die uns immer weiter von links nach rechts laufen lässt, wo Jump n’ Run-Herausforderungen sowie nach und nach komplexer werdende Rätsel (die nicht gerade leicht sind) auf uns warten. Der finstere Wald, in dem man erwacht, bringt die Grundstimmung des Spiels zum Ausdruck: Man fühlt sich klein, einsam und wehrlos in einer erdrückenden, fremden und feindseligen Umgebung wieder. Limbo ist eine stimmungsvolle Collage aus Urängsten, gnadenloser Brutalität und einer nicht in Worte fassbaren Traurigkeit. Denn das Spiel selbst kommt ohne ein einziges Wort aus, der Junge bleibt vom Anfang bis zum Ende stumm. So bleibt den Spieler*innen viel Raum zum Nachdenken. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich einfach nur still dagestanden, mir die Umgebung angesehen und die Geräusche fast schon meditativ aufgenommen habe. 
Limbo ist vor allem ein Puzzlegame, doch die bedrückende Atmosphäre und die Merkwürdigkeit seiner Welt machen es zu einem äußerst ungewöhnlichen Titel für dieses Genre. Man wird in eine zerstörerische, feindselige Umwelt hineingeworfen, in der der Tod ein ständiger Begleiter ist. Die viel auf „Trial and Error“ basierenden Rätsel des Spiels führen immer wieder zu sehr brutalen Todesszenen, in denen der Junge in mehrere Teile zerhackt wird, verbrennt oder unter Wasser verzweifelt um Atem ringt. Man versucht es aber dann sofort wieder – so entsteht eine ständige Schleife aus Scheitern, Sterben und einem erneuten Versuchen, um es besser zu machen. Dieses Limbo, diese Endlosschleife fühlt sich wie eine Vorhölle an, ein Fegefeuer, in dem man – aus welchen Gründen auch immer, möglicherweise aufgrund eines katastrophalen Fehlers, der jedoch der Vorstellung der Spieler*innen überlassen bleibt – seine Schwester sucht. Dass in dieser kalten, grauen und hoffnungslosen Welt noch Platz für familiäre Liebe sein soll, ist kaum zu glauben.

LIMBO | Playdead | 2010
Plattformen: PC, Mac, Linux, PlayStation 3, Vita & 4, Xbox 360 & One,
Nintendo Switch, Android & iOS

Im dunklen Schloss: Amnesia – The Dark Descent

Eigener Screenshot aus Amnesia: The Dark Descent (2010), Frictional Games

»Mein Name ist… ist… Ich bin… Daniel.«

Alles, woran Daniel sich erinnern kann, als er im Spätsommer des Jahres 1839 in der Halle eines düsteren Schlosses erwacht, ist sein Name, dass er aus London stammt – und dass er von einem nicht näher definierbaren Schatten verfolgt wird. Als er kurz darauf durch ein Memo feststellt, dass er selbst es gewesen ist, der sich die Erinnerung genommen hat, werden die Dinge nur noch verworrener. Sein ehemaliges Ich gibt ihm einen Auftrag: in die Tiefen der Burg hinabzusteigen, dort einen Mann namens Alexander zu finden, und ihn zu töten. Mit keiner anderen Spur, der er nachgehen könnte, folgt Daniel seiner eigenen Stimme – und begibt sich auf eine Reise in die Abgründe seiner Vergangenheit, auf der er sehr bald feststellt, dass er nicht ohne Grund vergessen wollte.

Die Mauern alter Burgen erzählen viele Geschichten, von denen wir meistens die von Kriegen, Intrigen und Grausamkeiten als besonders faszinierend empfinden. Das Gebäude wird dann zum Zeugen dieser Erzählungen, ist durch sie gezeichnet. Da ist es leicht vorstellbar, dass in einigen noch unerkundeten Winkeln und Korridoren Geister spuken, deren furchtbare Geschichten noch niemand erzählen konnte. Amnesia – The Dark Descent erzählt eine dieser Geschichten und zieht uns in ihren Bann: je weiter Daniel in die Abgründe der Burg hinabsteigt, desto verstörender und schrecklicher werden die Details, die wir über die Vergangenheit erfahren.
Das Spiel braucht eigentlich fast keine Einführung mehr – es ist ein modernder Klassiker und mittlerweile eine Legende des Genres. Und das mit gutem Grund: kaum ein anderes Spiel hat eine derartige Angst erzeugen können. Es ist ein durch und durch perfekt komponiertes Abenteuer, das in den richtigen Momenten die Spannung anzieht, sie in anderen perfekt getimten Situationen aber wieder loslässt und uns in trügerischer Sicherheit wiegt, nur um dann mit der nächsten schockierenden Enthüllung aufzuwarten. Die Gänge der Burg bieten immer neue Überraschungen und knifflige Rätsel, und kein Gang, kein einziger Raum in diesem Labyrinth gleicht dem anderen.
Die Angst, die das Spiel dabei hervorruft, ist die vor dem Unbekannten: Amnesia verbirgt seine Monster in der Dunkelheit – sie anzusehen führt dazu, dass man entdeckt und gnadenlos verfolgt wird. So werden ihr genaueres Aussehen, ihr Ursprung und ihre Geschichte größtenteils der Fantasie der Spieler*innen über­lassen – unsere schlimmsten Vorstellungen werden auf den Bildschirm übertragen. Die vielleicht berüchtigtste Sequenz des Spiels konfrontiert Daniel sogar mit einem völlig unsichtbaren Wesen, von dem man nur Bewegungen im dunklen Wasser erkennen kann. Diese albtraumhaften Szenen werden noch zusätzlich dadurch verstärkt, dass der Protagonist den Verstand zu verlieren beginnt: wird er Zeuge beunruhigender Ereignisse oder ist zu lange seiner Phobie vor der absoluten Dunkelheit ausgesetzt, kann er sich kaum noch bewegen – der Effekt, den das Spiel hiermit erzielt, lässt sich nicht in Worte fassen. Es ist eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung.
Amnesia – The Dark Descent ist, was den Horror anbetrifft, das unheimlichste und schrecklichste Spiel auf dieser Liste, vielleicht überhaupt – ohne dabei aber auf (zu) viel Blut oder explizite Gewalt zu setzen. Die offenen Fragen in dieser Geschichte über die kaum verständliche Natur des Bösen und die Grenzen der mensch­lichen Verkommenheit werden von der Vorstellung der Spieler*innen gefüllt, was umso effektiver ist. Für schwache Nerven ist das Spiel absolut nicht zu empfehlen.

Amnesia: The Dark Descent | Frictional Games | 2010
Plattformen: PC, Mac, Linux, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.